Wir bauen schlüsselfertige Victron-Inselanlagen für Hütten ohne Stromanschluss. Ehrlich auf den Winter dimensioniert, mit Generator-Backup wo es sein muss, und normgerecht durch den konzessionierten Elektrobetrieb installiert. Wir raten nicht — wir rechnen.
Schematischer Aufbau — Komponenten und Dimensionierung legen wir individuell auf Ihre Hütte aus.
Süd-ausgerichtete Module, steil aufgeständert (45–70°), damit Schnee abrutscht und die tiefe Wintersonne genutzt wird. Ausgelegt wird auf den Dezember-Ertrag, nicht aufs Jahresmittel.
Der Victron SmartSolar MPPT optimiert Spannung und Strom und lädt die Batterie auch bei magerem Winterlicht so effizient wie möglich. Modellname = max. PV-Spannung / max. Ladestrom (z. B. 100/50).
Der LiFePO4-Speicher überbrückt Abend, Nacht und mehrere sonnenarme Tage. Standort frostsicher/temperiert wählen, da Lithium unter 0 °C nicht geladen werden darf — sonst Blei oder Heizmatte.
Der Victron MultiPlus-II (oder Quattro) erzeugt sauberen 230-V-Sinusstrom aus der Batterie und lädt sie bei Bedarf vom Generator nach — mit PowerAssist, das ein kleines Aggregat aus der Batterie stützt.
Licht, Kühlung, Pumpe, Laptop, WLAN — alles am normalen 230-V-Netz der Hütte. Der Hauptausgang schaltet bei Quellenwechsel unterbrechungsfrei in unter 20 ms (USV-Funktion).
Bei längerem Schlechtwetter startet der Cerbo GX das Aggregat automatisch (SoC-/spannungsabhängig, Relais 1) und lädt nach. Über das VRM-Portal sehen Sie und wir die Anlage aus der Ferne.
Das Herzstück der Inselanlage: erzeugt 230-V-Sinusstrom aus der Batterie, lädt sie über den Generator nach und schaltet bei Quellenwechsel in unter 20 ms unterbrechungsfrei um.
Hat zwei AC-Eingänge und schaltet automatisch zwischen den Quellen um — das passende Herzstück, wenn ein Generator dauerhaft eingebunden wird. Für die ganzjährig autarke Alm.
Lädt die Batterie effizient aus den Modulen (Maximum Power Point Tracking), per Bluetooth/VictronConnect überwachbar. Strom und Spannungsgrenze passen wir an Modulfeld und Batterie an.
Skalierbarer Markenspeicher mit nativer Victron-Anbindung per CAN-Bus, hoher nutzbarer Tiefe und mehreren tausend Zyklen. Größter Kostenblock — deshalb zählen ehrliche Annahmen.
Verbindet alle Komponenten, steuert den Generator-Autostart und meldet Störungen frühzeitig per VRM-Portal. Bei netzferner Lage ergänzen wir ein Mobilfunk-Modem für den Fernzugriff.
Der BatteryProtect trennt unkritische Lasten vor schädlicher Tiefentladung. Das Lynx-Sammelschienen-System sorgt für übersichtliche, abgesicherte Verkabelung mit Batteriemonitor (SoC).
Originale Victron-Hardware — kein No-Name




Wochenend-Hütte · Selbstversorger für Wochenenden und Sommernutzung: Licht, Laden, kleine Kühlung.
ca. 0,3–0,8 kWh/TagMaterial ca. 2.500–4.500 € netto, zzgl. Montage und Anfahrt — genauer Preis erst nach Standortbesichtigung.
Komfortable saisonale Alm · Kühlung, mehr Licht, Internet und gelegentliche Spitzenlasten.
ca. 2–5 kWh/TagMaterial grob 4.500–9.000 € netto (ohne Module/Montage); schlüsselfertig höher — ehrlicher Festpreis nach Vor-Ort-Termin.
Ganzjährig autark · bewirtschaftete Alm mit hohem Bedarf, ggf. landwirtschaftlichen Geräten. Winterautarkie als Ziel.
ca. 5–12 kWh/TagSchlüsselfertig inkl. Aufständerung, Aggregat und Installation realistisch 20.000–40.000+ € — stark standort- und logistikabhängig.
Alle Preise sind reine Material-/Komponenten-Richtwerte. Montage, Verkabelung, Unterkonstruktion, Erdung/Überspannungsschutz, Anfahrt und ggf. Materialtransport zur Alm (im Extremfall Seilbahn/Hubschrauber) kommen hinzu und sind stark standortabhängig. Ihren verbindlichen Fixpreis ohne versteckte Kosten bekommen Sie nach der Standortbesichtigung.
| Verbraucher | Leistung | Ehrliche Einordnung |
|---|---|---|
| LED-Beleuchtung (4–6 Leuchten) | je 8–10 W | Bei 4–5 h Nutzung rund 80–200 Wh/Tag — sparsam und unkritisch. |
| Effizienter Kühlschrank | 40–50 W | Kompressor läuft ca. 8 h/Tag = 300–400 Wh/Tag — oft der größte Dauerverbraucher. DC-Kühlbox spart Wandlungsverluste. |
| Wasserpumpe (Druck/Brunnen) | 60–100 W | Wenig Energie pro Tag (~30–50 Wh), aber hohe Anlaufspitze — 6–8× Nennstrom beim Start einplanen. |
| Laptop / Geräte laden | 60–65 W | Bei 2–3 h ca. 130–180 Wh/Tag. Handy laden vernachlässigbar (10–20 Wh/Tag). |
| WLAN-Router / Internet | 5–10 W Dauer | Läuft rund um die Uhr = 120–240 Wh/Tag. Klein, aber 24/7 — in der Bilanz nicht unterschätzen. |
| Kleiner LED-TV / Radio | 15–60 W | TV bei 2 h ca. 80–150 Wh/Tag, Radio ca. 45 Wh/Tag — gut planbar. |
| Wasserkocher / Kaffeemaschine | 800–2000 W | Sprengt kleine Anlagen sofort durch die hohe Spitzenlast. Auf der Hütte besser mit Gas — ehrlich kalkuliert statt schöngerechnet. |
| Melkmaschine + Milchkühlung | mehrere kW | Ca. 400 kWh pro Kuh und Jahr (~1 kWh/Kuh/Tag) plus hohe Anläufe — reine PV wird unwirtschaftlich groß, Hybrid mit Aggregat ist Pflicht. |
Wir liefern PV, Laderegler, Speicher, Wechselrichter, Verteilung, Schutz und Generator-Anbindung als ein abgestimmtes Victron-System — nicht als Sammlung von Einzelteilen aus dem Internet. Alles spricht miteinander und wird von uns in Betrieb genommen.
Wir dimensionieren auf den Dezember-Worst-Case, planen Batterie-Autonomietage ein und sagen ehrlich, wann ein Aggregat dazugehört. Lieber eine realistische Anlage als ein Versprechen, das im Jänner platzt.
Die ortsfeste 230-V-Installation führen wir als konzessionierter Elektrotechnikbetrieb nach OVE E 8101 aus, prüfen sie und übergeben einen Befund. Das ist versicherungs- und haftungsrelevant — und genau das, was ein reiner Komponentenhändler nicht leisten kann.
Wir sind vor Ort in Leisach bei Lienz, kennen die alpinen Bedingungen und überwachen die Anlage auf Wunsch per VRM-Portal aus der Ferne. Bei einer Störung sind wir erreichbar — nicht eine Hotline in einem anderen Land.
Entladen ja, das ist bei Kälte unkritisch. Das Problem ist das Laden: LiFePO4-Akkus dürfen unter ca. 0 °C nicht geladen werden, das Victron-BMS sperrt das Laden schon ab +5 °C, um die Zellen vor dauerhaftem Schaden (Lithium-Plating) zu schützen. Deshalb planen wir entweder einen frostsicheren/temperierten Batterieraum, eine thermostatgeregelte Heizmatte — oder bei selten genutzten Hütten frostunempfindliche AGM/GEL-Blei-Batterien, die auch bei Frost geladen werden dürfen.
Für eine reine Sommer-/Wochenendhütte (Paket A) meist nicht. Für ganzjährige Nutzung in Osttiroler Höhenlage praktisch immer: Im Dezember/Jänner liefert die PV nur einen Bruchteil, und verschneite Module bringen tagelang fast nichts. Ohne Nachladequelle droht die Tiefentladung der teuren Batterie. Das Aggregat startet bei uns automatisch über den Cerbo GX (z. B. ab 30 % Ladezustand) und lädt nach — es läuft also nur, wenn es wirklich nötig ist, nicht ständig.
Nein. Die EAG-Investitionsförderung setzt zwingend einen Einspeisezählpunkt bzw. Netzanschluss voraus — eine reine Inselanlage ohne Netzverbindung erfüllt das nicht und ist daher nicht EAG-förderfähig. Wir versprechen das ehrlich nicht. Ob es im Einzelfall eine Landes- oder Sonderförderung ohne Netzbezug gibt, prüfen wir gerne separat, garantieren können wir das aber nicht.
Dafür ist die Batterie mit mehreren Autonomietagen ausgelegt, und genau dafür gibt es das Generator-Backup. Reicht der Solarertrag über Tage nicht aus, springt das Aggregat automatisch ein und lädt die Batterie nach. Über das VRM-Portal sehen wir den Ladezustand aus der Ferne und können frühzeitig reagieren, bevor die Hütte ohne Strom dasteht.
Ja, das planen wir von Anfang an mit. Victron-Systeme sind modular: Speicher (z. B. Pylontech) lassen sich in Stufen erweitern, MPPT-Laderegler ergänzen und der Wechselrichter ggf. parallel oder dreiphasig ausbauen. Wir legen die Systemspannung (meist 48 V) und die Kernkomponenten gleich so aus, dass ein späterer Ausbau ohne kompletten Neukauf möglich ist.
Eine LiFePO4-Inselanlage ist weitgehend wartungsarm. Wichtig sind: Module bei Bedarf vom Schnee befreien (steile Aufständerung hilft, dass das meiste von selbst abrutscht), gelegentliche Sichtkontrolle und der periodische Probelauf des Aggregats inkl. Treibstoff. Über das VRM-Portal überwachen wir die Anlage auf Wunsch laufend und melden uns, wenn etwas auffällt.
Das hängt stark vom Verbrauch und vom Standort ab. Reine Materialrichtwerte: Paket A ca. 2.500–4.500 €, Paket B grob 4.500–9.000 € (ohne Module/Montage), Paket C schlüsselfertig oft 20.000–40.000+ €. Hinzu kommen Montage, Verkabelung, Aufständerung, Schutztechnik, Anfahrt und ggf. Materialtransport zur Alm (im Extremfall Seilbahn/Heli). Einen seriösen Fixpreis ohne versteckte Kosten geben wir erst nach der Standortbesichtigung — dann aber verbindlich.
Eine echte Inselanlage ohne jede Verbindung zum öffentlichen Netz muss NICHT beim Netzbetreiber angemeldet werden — es gibt keinen Zählpunkt und keinen Netzzugang. Das vereinfacht das Projekt erheblich. Die elektrotechnischen Pflichten bleiben aber: Die 230-V-Installation muss normgerecht nach OVE E 8101 errichtet, geprüft und mit Befund in Betrieb genommen werden. Das übernehmen wir als konzessionierter Betrieb.
Jede Alm ist anders: Bedarf, Lage, Verschattung, Schneesituation und Zugänglichkeit entscheiden über die richtige Auslegung. Wir kommen vorbei, schauen uns den Standort an und rechnen Ihnen die Anlage ehrlich durch — inklusive Winterertrag und der Frage, ob ein Generator nötig ist. Danach bekommen Sie einen klaren Fixpreis ohne versteckte Kosten.
Kostenlose Standort-Einschätzung
Philipp Fürhapter
GESCHÄFTSFÜHRER · MEISTER